LAMINAT
VERLEGEN
VON A BIS Z

Alles über einen der
beliebtesten Bodenbeläge

LAMINAT <br>VERLEGEN <br>VON A BIS Z



Laminatboden ist zu einem der beliebtesten Bodenbeläge avanciert, der in mehrfacher Hinsicht punktet. Im Gegensatz zu früheren Zeiten wird modernes Laminat sehr nachhaltig und widerstandsfähig hergestellt. Laminat kommt von „lamina“ und bedeutet Schicht. Es besteht aus hochdichten Faserplatten (HDF-Platten) und damit aus Holz, Papierfasern und Leim.
Heutiges Laminat wird mit einer robusten Nutzschicht ausgestattet und ist wesentlich wasserunempflindlicher als seine Vorgänger. Je nach Art und Verlegung kann Laminat sogar im Feuchtraum eingesetzt werden und verschönert Bäder und Küchen. Bei vielen Menschen ist es wegen seiner enormen Erscheinungsvielfalt beliebt. Klassischerweise entscheiden Sie sich zwischen einem Holz- oder Steindekor.


Holzmaserungen sind natürlich mit Eiche, Pinie, Nussbaum und vielen weiteren Sorten umgesetzt. Sie stehen Ihnen in Designs in jeder erdenklichen Naturfarbe in heller oder dunkler Ausführung zur Auswahl. Steinfliesenoptik ist ebenfalls sehr beliebt und setzt auf weißes oder schwarzes Laminat. Der Marmorstil oder zahllose Grautöne und Farbvarianten in Beton- und Granitoptik punkten bei den Nutzern. Hinzu kommen Optionen, die Edelstahlplatten imitieren.

DIE EIGENSCHAFTEN VON LAMINAT –
WARUM IST DIESER BODENBELAG SO BELIEBT?

In diesem Beitrag werden Sie über die Verlegemethoden informiert, deren Ausführung einen weiteren großen Pluspunkt von Laminat darstellt. Es lässt sich zügig und simpel verlegen. Neben der Möglichkeit, es zu kleben – wir raten davon ab –, sind Klicktechniken gängige Praxis. Wir gehen im weiteren Verlauf auf diese Methode genauer ein. Vinyl wird häufig geklebt, auch Echtboden kann verklebt und im Bedarfsfall abgeschliffen werden. Laminat wird mittlerweile nur noch via Klicksystem verlegt. Sollte auf dem Untergrund geklebtes Laminat ausgetauscht werden müssen, würde dies einen riesigen Aufwand bedeuten. Unter Umständen müssten Sie das Laminat herausreißen. Daher: KLICKEN!
Als Laie erlernen Sie diese Techniken schnell und verlegen Laminatboden in vielen Räumen allein oder zu zweit in kürzester Zeit. Profis, die als Bodenleger tagtäglich mit allen Arbeitsschritten zu tun haben, legen ein beachtliches Tempo an den Tag. Sie verlegen Laminat, Dampfbremse und Trittschall besonders rasch. Hinzu kommen Raumübergänge, Sockelleisten und weitere Details.

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Laminatboden ist preiswert und damit teurem Parkett deutlich überlegen, ohne sich visuell vor dem Klassiker verstecken zu müssen. Sparen Sie Geld und Zeit mit Laminatböden und freuen Sie sich über eine sehr lange Lebensdauer. Moderne Laminatböden sind allergikerfreundlich und umweltschonend. Das liegt in erster Linie daran, dass bei der Herstellung auf aggressive Chemikalien bei Klebstoffen und komplett auf Lösungsmittel verzichtet wird. Laminat ist außerdem der ideale Bodenbelag für Haustiere. Laminat präsentiert sich in vielen Stilarten. Ob Sie eine Langhausdiele auswählen oder kompaktere Formate wie die Steinfliesenoptik für die Küche bevorzugen, liegt ganz bei Ihnen. Beim Verlegen profitieren Sie zusätzlich von nützlichem Zubehör, wie speziellen Trittschallmatten samt Dampfbremse, sodass Sie Arbeitszeit und Kosten einsparen. Die Pflege von Laminat gestalten Sie unkompliziert. Mit einfachen Mitteln integrieren Sie die Säuberung von Laminatböden in Ihren Haushaltsalltag.

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Sie sind noch nicht von Laminat als idealem Bodenbelag für Ihr Zuhause oder Ihren Betrieb überzeugt? Dann gehen Sie auf uns zu und lassen sich zu den Eigenschaften und Laminatarten beraten. Laminat für Gewerbe wählen Sie anhand der Nutzungsklassen aus. Während Sie die Klassen 21, 22 und 23 dem Hausgebrauch zuordnen können, zeigen 31, 32 und 33 eine Eignung für Gewerbe wie Gaststätten oder Büros an. Sehr robustes Laminat der Klassen 41 bis 43 verwenden Sie in Industrieanlagen. Gewerbliche Anwendungsfelder sind Labore und Pflegeeinrichtungen. Da die Böden gesundheitsunbedenklich und leicht zu reinigen sind, bietet sich Laminat hier besonders an.

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AUF DIESE WEISE VERLEGEN SIE LAMINATBÖDEN

Sie erfahren hier alles, was Sie zum Verlegen von Laminat wissen müssen. Laminat wird in Paketen zu mehreren Dielen oder Fliesen verschickt und verklebt oder geklickt. Die Klicksysteme sind bei den meisten Laminatvarianten gängige Praxis geworden. Hierbei gibt es beim Aufbringen minimale Unterschiede, die wir Ihnen später erläutern.
Zunächst besprechen wir mit Ihnen die Vorbereitung und welche Hilfsmittel Sie für das Verlegen von Laminat benötigen. Idealerweise haben Sie ein wenig Werkzeug wie Gummihammer, Zollstock und Handwerkerbleistift zu Hause. Darüber hinaus bieten sich weitere Utensilien an, um Ihre Arbeit zu erleichtern:

den BODEN VORBEREITEN

Der Boden des Zimmers, das mit Laminat ausgestaltet werden soll, muss vorab gründlich gereinigt werden. Er sollte komplett trocken und eben sein. Bei Unebenheiten von mehr als 3 mm pro Meter hilft Spachtelmasse. Wenn der Boden vorbereitet wurde und sich im gewünschten Zustand befindet, können Sie das „Bett“ für Ihren Laminatboden vorbereiten.
Der erste Schritt besteht daraus, eine sogenannte Dampfbremsfolie zu verlegen. Sie muss im gesamten Zimmer ausgelegt werden. Alternativ dazu raten wir jedoch zu einer kombinierten Unterlagsbahn, die 1 bis 2 mm Unebenheiten ausgleicht. Sie verfügt zusätzlich über eine integrierte Dampfbremse. Damit reduzieren Sie den Trittschall im Raum.

den BODEN VORBEREITEN
Sie erhalten sie in Rollen und müssen sie wie folgt ausbreiten:
  1. Die Unterlagsbahn legen Sie auf der Folienseite aus und schneiden sie auf die Länge des Raumes zu (Cuttermesser).
  2. Die überlappende Folie sollte in das Rauminnere zeigen. Bahn für Bahn auslegen und die zweite Bahn unter die überlappende erste Folienbahn schieben.
  3. Beide Bahnen bündig mit dem vorhandenen Klebestreifen (Plastikstreifen entfernen) verkleben. Auf diese Weise mit allen folgenden Bahnen verfahren, bis der Raum ausgekleidet ist.
  4. Beide Bahnen bündig mit dem vorhandenen Klebestreifen (Plastikstreifen entfernen) verkleben. Auf diese Weise mit allen folgenden Bahnen verfahren, bis der Raum ausgekleidet ist.
  5. Beide Bahnen bündig mit dem vorhandenen Klebestreifen (Plastikstreifen entfernen) verkleben. Auf diese Weise mit allen folgenden Bahnen verfahren, bis der Raum ausgekleidet ist.
  6. Drücken Sie das angelegte Distanzband an die Wand und ziehen Sie dann gefühlvoll den Klebestreifen ab, um es dort zu fixieren. Verfahren Sie so die gesamte Wandlänge entlang. An der Ecke müssen Sie das Band einschneiden, um es korrekt an der Ecke entlang zu verlegen und zu verkleben.


Geschafft, Sie haben den Untergrund vorbereitet und können nun die Laminatpakete in das betreffende Zimmer bringen. Das Laminat muss (vor dem Auspacken) dort akklimatisieren. Sie haben 48 Stunden Zeit, ehe es weitergeht und Sie mit dem Verlegen des Laminats beginnen.

DAS LAMINAT VERLEGEN

Jetzt geht es endlich los. Sie öffnen die Laminatpakete und entnehmen die Paneele immer abwechselnd aus mindestens drei verschiedenen Paketen. Dadurch erhalten Sie am Ende ein abwechslungsreiches, authentisches Gesamtbild. Die erste Diele weist möglicherweise ein überstehendes Profil auf, das zu lang ist, um später von der Sockelleiste komplett verdeckt zu werden.
Da dieses Stück mit dem nötigen Abstand an die Wand angelegt werden soll, kürzen Sie es bei Bedarf mit Ihrer Säge. Der Abstand zur Wand beträgt rund 5 bis 10 mm und ist durch die zuvor verlegte Unterlagsbahn an den Seiten vorgegeben. Sie arbeiten also direkt bündig an dieser Außenseite und beginnen in der Ecke mit den beiden Distanzbändern das Verlegen.

DAS LAMINAT VERLEGEN
Die Paneele als Dielen oder Fliesen haben eine einheitliche Breite. Messen Sie vorab aus, ob sich bei der allerletzten Bahn im Zimmer ein eher schmaler Streifen ergibt. Sie sollten dort zumindest eine halbe oder ein Drittel dicke Diele verlegen können. Wenn die Bahn sehr schmal (unter 5 cm) ausfallen würde, dann kürzen Sie bereits die erste Bahn und ersparen sich am Ende ein wenig Arbeit. Alle übrigen Paneele werden in der angedachten Breite verlegt und müssen gelegentlich am Bahnende eingekürzt werden.

Verlegen des Laminats

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Legen Sie die erste Diele direkt an das Distanzband an. Wie die zweite Diele angebracht wird, hängt von der Art des Klicksystems ab:

Variante 1

„Angle-Angle“, hierbei setzen Sie die zweite Diele schräg an der kurzen Seite an und schwenken sie anschließend nach unten, damit sie einrasten kann.

Variante 2

Fold-Down“, hierbei legen Sie die zweite Diele flach, fast parallel zur ersten an der kurzen Seite an und schieben sie gegen diese, bis ein leichter Klick zu vernehmen ist.

Die unterschiedlichen Klickarten sind nahezu selbsterklärend und Sie werden feststellen, dass Sie sehr schnell den Dreh heraushaben!

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Verlegen Sie weitere Dielen in der ersten Reihe, bis Sie die Wand erreichen. Nun muss die erste Diele gekürzt werden. Legen Sie die Diele verkehrt herum auf die bereits angebrachte Diele auf und schieben Sie sie an die Wand. Markieren Sie mit dem Bleistift die benötigte Länge auf der Diele und kürzen Sie sie entsprechend mit der Säge ein.

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Klicken Sie das letzte Stück ein, das mit der Wand abschließen sollte. Da an dieser Seite kein Distanzband anliegt, beachten Sie bitte einen Abstand von etwa 10 mm zur Wand.

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In der nächsten Bahn geht es mit dem eben gekürzten Stück, das übrig geblieben ist, weiter.

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Jetzt gibt es erneut einen Unterschied zwischen den beiden Varianten:

Variante 1

„Angle-Angle”, dabei legen Sie die zweite Reihe Laminat komplett der Länge nach aus und klicken Sie zusammen, bevor Sie sie mit der ersten Reihe verbinden. Die fertige zweite Reihe wird an die erste herangeschoben, leicht schräg angehoben und anschließend senken Sie sie mit einem Klick ab. Die beiden Reihen sind nun verbunden und Sie können sich an die dritte und weitere Laminatreihen heranwagen.

Variante 2

„Fold-Down“, dabei wird das gekürzte Stück Laminat sofort an die erste Reihe angesetzt und simpel mit einem Klick untergehebelt. Hierbei ist es wichtig, dass zur vorherigen Dielenreihe mindestens ein Drittel Dielenlänge Abstand vorherrscht, das nennt der Fachmann Fugenversatz. Sie können die nächste komplette Diele bequem an die erste Laminatreihe anlegen. Klicken Sie sie schräg von oben ein, direkt in die Nut. Jedes weitere Stück Diele (oder Fliese) wird an zwei Seiten miteinander befestigt. Sie arbeiten sich Paneel für Paneel weiter vor.

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Verlegen Sie alle weiteren Paneele, bis der Raum komplett mit Ihrem neuen Laminatboden ausgeschmückt ist.

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Sollten Sie unebene Wände haben, Heizungsrohre einarbeiten oder die Paneele an Holzzargen verlegen müssen, erfahren Sie im nächsten Punkt mehr.

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RAUMÜBERGÄNGE, TÜRZARGEN UND SOCKELLEISTEN AM LAMINATBODEN GESTALTEN

Kein Raum ist wie der andere und während des Verlegens treffen Sie auf verschiedene Herausforderungen. Eine ärgerliche, aber nicht seltene Erscheinung sind unebene Wände. Hier müssen Sie zu einem Trick greifen, damit Ihr Laminat korrekt und bündig anliegt. Legen Sie die Diele an die betreffende Wand an. Messen Sie den größten Wandabstand.
Übertragen Sie ihn auf ein schmales Holzbrett, bohren ein kleines Loch für einen Bleistift und stecken ihn hindurch. Fahren Sie mit dem Holzstück an der Wand entlang, sodass der nach unten zeigende Bleistift die unebene Linie auf Ihrem Laminatstück abbildet. Sie sägen diese Linie mit Ihrer Stichsäge entlang aus und können folgend das Laminat passend an die betreffende Wand anlegen.

Heizungsrohre

Im Fall von Heizungsrohren und ähnlichen Hindernissen gehen Sie wieder anders vor, um eine Möglichkeit zu finden, diese in Ihren Laminatboden einzubringen. Stoßen Sie mit dem Laminat gegen die Rohre und legen es an. Übertragen Sie die Mittelpunkte der Rohre auf die Oberseite des Laminatpaneels.
Dann legen Sie die Diele daneben an der Wand an und nehmen seitlich die Höhe der Rohre. Sie haben alle Abstände eingetragen und können die jeweiligen Mittelpunkte (Ort der Rohre) auf Ihrem Laminat markieren.
Benutzen Sie zum Bohren der Löcher samt Dehnungsabstand einen Lochbohrer.

Dehnungsabstand meint den Rohrdurchmesser plus zweimal 10 mm Dehnungsfuge.

Anschließend sägen Sie mit einer Feinsäge den kürzesten Weg durch das Holz, genau in der Mitte der Öffnungen, sodass Sie die Rohre beim Verlegen des Laminats einschließen können. Die beiden Holzstücke um die Rohre herum verkleben Sie mit Parkettleim, den Sie auf den Schnittflächen auftragen!

 

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Türzargen

Bei Holzzargen legen Sie ein Dielenstück auf der Rückseite an und drücken es gegen die Zarge. Nun können Sie die Holzzarge mit einer Feinsäge einsägen. Durch die untergelegte Diele haben Sie die passende Breite mit ein wenig Spiel, sodass Sie die Diele leicht unterschieben können. Den unteren Teil der Zarge lösen Sie mit Holzmeißel oder Stechbeitel und dem Gummihammer heraus. Das Dielenstück sägen Sie jetzt passend aus und schieben es unter die Zarge, um es zu verbinden.
Im Fall von Metallzargen müssen Sie die Aussparung (wie bei Rohren) in die Diele übertragen, die Metallzarge bleibt unberührt. Sie legen die Diele wieder an die Zarge anzeichnen den benötigten Abstand plus etwas Dehnungszugabe mit dem Bleistift auf die Diele auf und sägen das Stück aus der Diele. Dann können Sie sie bündig an der Zarge verlegen.
Die Dehnungsfugen am Rand verschließen Sie mit Acryl- oder Laminatdichtstoff. Diese Dichtstoffe kommen ohne Silikone aus, sind schleifbar und überstreichbar. Verwenden Sie sie beim Kleben von Holz in vielen Zusammenhängen.

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Dehnungsfugen

Bewegungsfugen oder auch Dilatationsfugen sind kein Muss, aber wir empfehlen sie bei großen Räumen ab 80 m². Sie haben den Sinn, Rissen vorzubeugen, indem sie Spannungen ausgleichen. Eine Dehnungsfuge kann zwischen zwei Räumen oder zwischen Wand und Boden angelegt werden. Hierzu kürzen Sie eine Reihe des Laminats entsprechend ein und verfüllen mit Silikon oder einer anderen elastischen Masse. Diese Absicherung wird bei Fliesen, Parkett, Korkplatten und Laminat angewendet. Damit reagieren Sie unter anderem auf Veränderungen von Temperatur, dauerhafte Beanspruchung und bewirken einen positiven Effekt auf die (dann unterbrochenen) Schwingungen und den Trittschall.

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FUßLEISTEN BEIM LAMINAT VERLEGEN

Fuß- oder auch Sockelleisten schließen das Verlegen des Bodens ab. Sie sind eine Schutzschicht gegen Feuchtigkeit, Schmutz und bewahren die Wand am unteren Bereich vor physischem Schaden. Fußleisten existieren für Feuchträume oder herkömmliche Räume und sind je nach Art designt, oft passend zum Boden.

Sockelleisten können 60, 80 oder 100 mm hoch sein. Diese Daten sind sehr variabel. Zu den Fußleisten gehören sowohl Abdeckklappen als auch Innen- und Außenecken. Fußleisten werden an der Wand festgeklippt. Dazu müssen Sie die Clips mittels Bohrmaschine an der unteren Wand, direkt über der Bodenschicht, anbringen. Sie sollten idealerweise auf dem Boden aufliegen und keinesfalls zwischen Bodenbelag und Wand geraten, damit der natürliche Dehnungsprozess des Bodens nicht gestört wird. Die Clips sollten 30 bis 40 cm, maximal 50 cm auseinander liegen. Bei Innenecken empfehlen sich geringere Abstände.
Messen Sie die Abstände aus und markieren Sie die Anbringungsorte der Clips mittels Bleistift an der Wand. Dann folgt die Bohrung der Löcher (6 mm) mit der Bohrmaschine. Anschließend werden alle Bohrlöcher mit einem Staubsauger gereinigt. Dann werden alle Clips mit Dübel und Schraube sauber in der Wand installiert. Dank vorgefertigtem Profil in der Fußleiste klippen Sie die vorab auf die korrekte Länge gekürzte Fuß- oder Sockelleiste mit leichtem Druck auf die Clips.

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Bei der Verwendung von Außen- und Innenecken haben Sie beim Kürzen der Leisten für alle Längen einige Millimeter Spiel. Sollte Ihnen eine Fußleiste 2 bis 3 Millimeter zu kurz geraten sein, wird alles durch die Profile verdeckt. Innenecken verfügen auf der Rückseite über doppelseitiges Klebeband. Sie lösen lediglich die Schutzschicht und drücken die Innenecke bündig in die Ecke – fertig.
Bei Außenecken ist das Verfahren ähnlich und Sie haben die Sockelleisten mit wenigen Handgriffen abgedeckt. Durch die Abdeckungen wird das Eindringen von Wasser unterbunden und auch Schmutz hat keine Chance.

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REINIGUNG UND PFLEGE VON FRISCH VERLEGTEM LAMINAT

Mit den Sockelleisten haben Sie den ersten Schritt zur Bewahrung eines guten Bodenzustandes geleistet. Die Sockelleisten nehmen Stöße und Schmutz auf, sind wasserabweisend und lassen sich einfach reinigen. Befreien Sie sie regelmäßig von Staub. Ein Staubsauger mit Bürstenaufsatz ist hierfür ideal. Sollte sich hartnäckiger Schmutz festgesetzt haben, benutzen Sie ein feuchtes Tuch. Streifen von Schuhen entfernen Sie mit einem kleinen Trick: Versuchen Sie es mal mit einem handelsüblichen Radiergummi!

Das Laminat ist sehr pflegeleicht und lässt sich einfach reinigen. Meistens genügen ein Besen und der Staubsauger. Beim Verwenden von Wasser empfehlen wir eine nebelfeuchte Reinigung mit lauwarmem Wasser und einem Markenreiniger ohne Wachsanteil. Zu den No-Gos bei Laminat zählen außerdem Dampfreiniger oder aggressive Allzweckreiniger. Es existieren hierfür spezielle Laminatreiniger, die exakt auf die Beschaffenheit des Materials abgestimmt sind.
Wischen Sie immer in Längsrichtung der Paneele. So haben Sie lange Freude mit Ihrem Laminatboden.

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